Hey Du!

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„Bravo- Applaus, Applaus! Das hast du wirklich hervorragend gemacht.“ Alois Klapperdotter sitzt mit übereinandergeschlagenen Beinen hinter mir auf einem Stromverteilerkasten und klatscht vehement in die Hände. „Du? Was machst du da? Warum hast du mir nicht geholfen? Hast du das große Muli gesehen?“„Das große Muli? Wovon redest du? Ich habe nur gehört, dass du mit jemanden gesprochen hast.“ „Eben mit dem großen Muli, oder was glaubst du, wo die ganzen Zusels herkommen? Ich habe sie bestimmt nicht mitgeschleppt.“ „Zusels?“ Der Detektiv zieht eine Augenbraue hoch. Ich sehe mich um, die Zusels sind verschwunden, haben sich in Luft aufgelöst. „Aber…“, mache ich. „Geht es dir nicht gut?“ Alois steht auf und stellt sich ganz dicht vor mir. „Nein, es ist nur…“ Der Detektiv beobachtet mich wie ein Versuchsobjekt. „Du musst lernen, zwischen deinen inneren Fantasiebildern und der Wirklichkeit zu unterscheiden. Fakten, Fakten, Fakten, nichts anders zählt.“ „Das sagt der, der Wurmlöcher jagt und mir was von Elefanten auf dem Bahnhof erzählt“, protestiere ich. „Das ist alle beweisbar. Das hat Spuren hinterlassen und wenn es sich nicht vor meinen Augen abgespielt hat. Es ist ein Ausschluss von Möglichkeiten… das ist wissenschaftliches Arbeiten, auch wenn das Ergebnis nicht in das herkömmliche Weltbild passt.“   „Aber wenn du schon eine ganze Zeit lang da sitzt und eine Stimme gehört hast, warum hast du mir dann nicht beim Rätsellösen geholfen?“ „Warum sollte ich das tun? Aus Fehlern lernen wir.“ „Aber das Rätsel… Wenn ich es gewusst hätte, dann wäre ich jetzt viel viel schlauer, wäre vielleicht hinter das Geheimnis des Lebens gekommen.“ „So?“ Ich frage mich mal wieder, ob ich das gerade wirklich erlebe. Was passiert? Bin ich in einem schlechten Kinofilm? Alois würde prima in einen Krimi passen. „Wenn du mit deinen Fragen weiterkommen willst, musst du erstmal ein paar grundsätzliche Dinge lernen. Ich habe es dir schon einmal angeboten, wir können gleich angefangen.“